Daytrading Erfahrungen

Daytrading – Erste Erfahrungen

Viele von Euch werden schon einemal daran gedacht haben, das Daytrading an der Börse auszuprobieren und wollen sich vielleicht erst einmal informieren, wie das Traden für Anfänger funktionieren kann und wie man einsteigen kann. Daytrading bedeutet im Allgemeinen, dass man einen Börsentrade tagesgleich eröffnet und auch wieder schließt. Es sind also keine längerfristigen Anlagen geplant, sondern ein kurzer spekulativer Einsatz, der in Minuten, Stunden oder im Laufe eines Tages auch wieder beendet wird. 

Eines vorweg – ja, man kann im Daytrading Geld verdienen, aber man wird es nicht in kürzester Zeit zu großem Reichtum bringen, insbesondere wenn man ein vernünftiges Chance/Risikoverhältnis bei den Trades einhält und pro Trade nur einen kleinen Teil des Betrages auf dem Tradingkonto einsetzt. Ein zu Risiko-orientierter Start kann bei einer ersten Daytrading Erfahrung schnell das Trading-Konto räumen. Im Folgenden wollen wir Dir hier zeigen, was für das Traden für Anfänger wichtig zu beachten ist und wie man vernünftig starten kann.

Daytrading Erfahrung

Wo kann ich mit dem Daytrading beginnen?

Eine erste Daytrading Erfahrung kann man heute online im Internet auf verschiedenen Börsenportalen machen. Es empfiehlt sich, die Anbieter zu vergleichen (Vergleichsportale) und auch die grafische Aufmachung und die Bedienfreundlichkeit der Plattform auszuprobieren. Bei den meisten Anbietern kann man nach der Anmeldung auf ein Demokonto zugreifen und erst einmal mit „Demogeld“ erste Trades ausprobieren, wie z.B. bei Plus 500. Hier bekommt man dann schnell ein Gefühl für Risikogrößen und kann sich die verschiedenen Tradingangebote genau anschauen. Als Anfänger im Daytrading mit kleinem Konto startet man meist im CFD-Handel. CFD´s sind keine echten Börsenprodukte, sondern ein „Contract for Difference“, ein Differenzkontrakt und damit eine Art Finanzwette auf Kursdifferenzen. Man erwirbt hier also keine Aktie oder ein Anrecht. Der CFD-Handel hat für Anfänger mehrere Vorteile – man kann bereits mit kleinem Geld einsteigen und man hat keine komplizierten Gebührenmodelle beim An- und Verkauf zu beachten, wie das bei Aktien, Optionen oder echten Futures nötig ist. Beim CFD-Handel verlangt der Broker zunächst keine extra Gebühren, diese sind durch den sogenannten „Spread“ abgedeckt. Der Spread ist die Kursdifferenz zwischen Kauf und Verkauf eines Titels. So hat man z. B. bei einem CFD-Kontrakt für den Dax-Indize einen Spread von 1 bis 3 Punkten. Diese Kursdifferenz muss man also erst einmal verdienen um ins Plus zu kommen. Beim Vergleich der verschiedenen Broker im Netz ist es deshalb wichtig, sich die Spreads für die Produkte anzusehen, an denen man interessiert ist.
 

 

Was sollte ich als Anfänger handeln? 

Auch im CFD-Handel gibt es eine Vielfalt von Produkten, die man handeln kann. Es werden Indizes, Währungspaare, Rohstoffe, Krypowährungen und vieles andere für den Handel angeboten.
Um sich im Dickicht des Angebotes zu orientieren, ist es wichtig, etwas über den deutschen Börsenmarkt zu wissen. Das größte Handelsvolumen in Deutschland findet man im DAX-Indize. Der Dax-Indize beschreibt den Kursverlauf der Gesamtheit der Top 30 börsennotierten Unternehmen in Deutschland. Er ist damit das wichtigste Marktbarometer und wird von vielen Anfängern und auch Fortgeschrittenen bevorzugt gehandelt. Bei den Währungspaaren ist der EUR/USD – also die Wertentwicklung zwischen Euro und US-Dollar – das am meisten gehandelte WähruDaytrading Erfahrung 2ngspaar überhaupt.

Diese beiden Optionen sind für viele Anfänger auch der beste Einstieg. Am Anfang sollte man sich auf einige, wenige Titel konzentrieren und dort Erfahrungen sammeln. Denn erst mit der Zeit und umfangreicheren Erfahrungen setzt eine gewisse Lernkurve ein. Verzettelt man sich gleich von Anfang an in verschiedensten Handelsoptionen und springt man von einer zur anderen, bleibt das Daytrading eher ein Glücksspiel und man nimmt sich selbst die Chance, sich durch Lerneffekte weiterzuentwickeln.

 

Wieviel Geld brauche ich für ein erstes Tradingkonto?

 

Als Anfänger kann man mit einem kleinen Konto starten. Bereits mit 100 € oder 200 € lassen sich erste Tradingerfahrungen machen. Will man jedoch spürbar echte Gewinne erzielen, sollte man mit einem Tradingkonto von einigen tausend Euro (oft 5000-10000 €) starten. Wie groß das erste Konto ist, hängt natürlich von der persönlichen Finanzsituation ab. Auf jeden Fall sollte es für das Daytrading „übrig“ sein, d. h. man darf es nicht anderweitig benötigen und schon gar nicht leihen. Verluste sind an der Börse nicht zu vermeiden, deshalb sollte man unbedingt nur Geld einsetzen, auf das man notfalls verzichten könnte.
Hat man den Betrag für das erste Tradingkonto festgelegt und den passenden Anbieter gefunden bleibt die Frage offen, welchen Anteil des Trading Kontos man pro Trade riskieren sollte. Im Börsenhandel spricht man von einem vernünftigen Finanzmanagement, wenn man pro Trade zwischen 1 und 1,5 % des Gesamtkontos einsetzt, d. h. das Verlustrikio nicht mehr als 1 – 1,5 % des Gesamtkontos betragen kann. Das Verlustriko begrenzt man bei einem Trade durch den Stop-Loss. Der Stop-Loss wird bei der Eröffnung des Trades definiert und beendet den Trade bei Erreichen automatisch.
Startet man z. B. einen Trade auf den Dax und setzt auf steigende Kurse, so definiert man mit dem Stop-Loss, bis zu welchem Kurs der Dax sich entgegengesetzt entwicklen darf, ohne dass der Trade abgebrochen wird. Wird der Stop-Loss erreicht, wird der Trade auomatisch vom System beendet und der Verlust wird realisiert. Dies schützt vor zu großen Verlusten bei entsprechend gegenläufiger Entwickung des eigenen Trades.

 

 

 

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